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Japan disaster

Ein Erdbeben der Stärke 8.9 erschütterte die Nord-Ost-Küste Japans am Freitag, den 11.März 2011.

Dadurch wurde ein Tsunami ausgelöst, der  an der Ostküste des Landes Verwüstung verheerenden Ausmaßes anrichtete. Besonders schwer getroffen wurde die Stadt Sendai mit 1 Mio. Einwohner.             Jetzt online spenden

Nach offiziellen bisherigen Angaben kamen rund 2800 Menschen ums Leben, 2000 sind verletzt. Über 10000 Menschen gelten noch als vermisst in Städten wie Minamisanriku und Rikuzentakata ; vermutlich ist ein Großteil von ihnen durch die

Katastrophe umgekommen. Ca 590.000 Menschen haben ihr Heim verloren oder sind aus der Zone um Fukushima evakuiert worden. In 2050 Lagern werden Opfer  betreut. Die Krankenhäuser behandeln unentwegt Verletzte, die von entlegenen Orten per Helicopter eingeflogen werden.

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Ganze Siedlungen und Dörfer wurden mit dem Wasser mitgerissen.

Ein kleines HF-Team aus Nagoya, Japan, hat in Sendai ein Basiscamp eingerichtet, von wo aus es warmes Essen, Trinkwasser und Decken an 1000 Betroffene verteilt.

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Samstag, 12.März: Team startet von Nagoya aus mit 3 Versorgungstrucks

Sonntag, 13.März: Zwischenstop mit Übernachtung in Koriyama (Fukushima)

Montag, 14.März: Ankunft in Sendai und Beginn der Nahrungsverteilung und Trinkwasserversorgung für 1000 Betroffene.

Die Situation in Japan verschlimmert sich mehr und mehr.Das Land sieht sich mit der schlimmsten Katastrophe seit Jahrzehnten konfrontiert. Die Gefahr radioaktiver Kontamination steigt und Bewohner werden zu Vorsichtsmaßnahmen angehalten. Die offizielle Angabe der Toten beträgt derzeit 3.373, über 20.000 Menschen werden vermisst. Über 500.000 Menschen haben ihr Heim verloren und sind in über 2.600 Notunterkünften untergebracht. In Mitleidenschaft gezogene Straßen erschweren die Versorgung von Nahrung, Wasser, Batterien, Strom und Treibstoff im gesamten Land. Panik scheint mancherorts auszubrechen.

HF-Einsatz:

Ein HF-Einsatz-Team kam am 14.März in Sendai an mit 3 Versorgungs-Trucks und hat ein Nahrungscamp aufgebaut um über 1000 Flüchtlinge zu unterstützen.Das Team arbeitet in Absprache mit der Polizei vor Ort und nach Regierungsrichtlinien. Außerdem arbeitet HF vor Ort mit anderen Hilfsorganisationen zusammen.

Eine lokale Schule hat sich bereit erklärt Nahrungsmittel bereitzustellen, die unser Team anschließend zubereitet und als warme Mahlzeiten verteilen kann.  Es ist kalt, Schnee wird erwartet. Es fehlt an Betten und Decken.

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Ein weiteres HF- Team wird innerhalb von 24 Stunden unterstützend in Sendai eintreffen.

Als eingetragene Organisation hat HF Zugang zu Reservetreibstoff.

Vorgesehen sind weitere Einsätze in anderen Küstengebieten in Miyagi.

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Unser Schwerpunkt liegt auf der Versorgung mit Nahrung, Wasser und Obdach für die kommenden 4 Wochen. Weitere Hilfsmaßnahmen sind in Planung.

Hunderte von Wasserfiltrationseinheiten stehen in England bereit zum Versand ins Katastrophengebiet. Derzeit allerdings sorgt die japanische Armee für ausreichende Wasserversorgung und hat Decken verteilt, die aus der Luft abgeworfen wurden.

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