Ein Erdbeben der Stärke 8.9 auf der Richterskala erschütterte die Nordostküste Japans am 11. März 2011 um 14.46 Uhr . Ausgelöst wurde ein Tsunami an der Ostküste Japans. Die offizielle Zahl der Toten beträgt mittlerweile 9.408, 2282 Menschen wurden verletzt und mindestens 14.700 Menschen werden weiterhin vermisst in Städten wie Minamisanriku, Ishinomaki, Minamisoma und Rikuzentakata. Vermutlich ist ein Großteil von ihnen in der Katastrophe ums Leben gekommen. Japan sieht sich mit der schlimmsten Katastrophe konfrontiert seit dem 2. Weltkrieg.
Weit über 400.000 Menschen stehen vor dem Nichts, ohne Obdach, ohne Nahrung. In 2400 Notunterkünften werden sie untergebracht. Ganze Küstensiedlungen wurden durch die Wassermassen fortgerissen. Analysen ergaben, dass die Überflutung 400 km² des Landes erreichte, wo über 250.000 Menschen lebten.
Unsere Helfer vor Ort reagierten sofort. Ein fünfköpfiges HF-Team aus Nagoya reiste mit 3 Trucks gefüllt mit Nahrungsmitteln und Wasservorräten in die betroffene Region, zunächst nach Koriyama. Im Einvernehmen mit den lokalen Behörden übernahm HF die Verantwortung für das errichteteEvakuierungscamp in der Iwagiri Junior High School in Sendai. Hier verteilt HF täglich warmes Essen, Wasser und Decken an ca 600 Opfer. 40 weitere Helfer unterstützen HF bei dieser Arbeit unter der Leitung des Schuldirektors Herrn Yoshida.
Ein weiteres Team versorgt Familien in Ichikawa in der Nähe von Tokyo mit warmen Mahlzeiten.
In der letzten Woche hat also HF über 5200 warme Mahlzeiten verteilt. HF plant, weitere Evakuierungscamps zu unterstützen über die kommenden 2 Wochen, weitere Versorgungsgüter stehen bereit für die betroffenen Regionen.
Mittwoch, 16.März:
HF wird die Verantwortlichkeit für das Evakuierungscamp in der Iwagiri Junior High School in Sendai übertragen.
Freitag, 18.März:
Ein Fleischer vor Ort spendete HF 50 kg frisches Rindfleisch, HF konnte dadurch den Opfern eine Mahlzeit mit Fleisch zubereiten.
Samstag, 19.März:
Ein HF-Team erreicht Ishinomaki.
