Flut Pakistan
Mittlerweile sind 20% der Oberfläche Pakistans überschwemmt und 20 Millionen Menschen sind unmittelbar vom Hochwasser betroffen. Sechs Millionen Menschen, darunter 3,5 Millionen Kinder, sind dringend auf Nahrungsmittel und medizinische Versorgung angewiesen und stark gefährdet an Unterernährung oder an Krankheiten, die vom Wasser übertragenen werden, zu erkranken.
Humanity First Pakistan ist in den nordwestlichen Gebieten Pakistans, vor allem in Punjab und Sindh, aktiv. Das Team hat dort an über 500 Familien Zelte, kistenweise Wolldecken, Haushaltswaren, also Eimer, Laken und Schuhe und zahlreiches chirurgisches Bedarf verteilt.
Hochwasser in Pakistan
In Großbritannien wurden zudem 350 sogenannte „Aquaboxes“ von WorldWaterWorks zur Verfügung gestellt und in die betroffene Gebiete verschickt. Von einem deutschen Partner wurden im Wert von 40.000$ 1 Millionen Tabletten für die Trinkwasseraufbereitung, 10.000 'Cholerakits', sowie 200 Decken gespendet. Andere Partner haben Humanity First bei der Verteilung der Güter und durch Sachspenden unterstützt. Wir bedanken uns recht herzlich bei allen!
Zwei mit Hilfsgütern beladene Lastwagen wurden für die Versorgung von 400 Familien bereits nach Dera Ismail Khan und Rajanpur verschickt. Nun plant Humantiy First Pakistan für die nächsten drei Monate wöchentlich Essenspakete an 3000 Menschen zu verteilen.
Das HF-Ärzte-Team vor Ort unterhält zur Zeit Medical-Camps. Besorgniserregend ist die Verbreitungsgefahr von Cholera, Malaria, Durchfall und anderer Krankheiten, wie das Denguefieber, Masern, Kinderlähmung und Krätze. Unser medizinisches Team versorgt bereits geringfügige Verletzungen und Krankheiten, aber die Verteilung von Mückennetzen, Wasseraufbereitungssätzen sowie medizinischen Vorsorgepaketen ist in Planung. Anfänglich wird die Versorgung von rund 10.000 Menschen in angriff genommen.
Spenden Sie bitte großzügig auf unser Konto, online oder bei Ihrem lokalen HF-Vertreter.
Hochwasser in Pakistan
Update: 17.08.10
Laut Angaben des Premierminister Pakistans, Yusuf Gilani, sind bereits 20 Millionen Menschen von dem Hochwasser in Pakistan betroffen. Außerdem gibt es 1.600 Tote und 1.588 Verletzte. Mehr als 722.000 Häuser wurden zerstört, oder schwer beschädigt.
Humanity First Pakistan arbeitet rund um die Uhr mit dem Ministerium für Entwicklung, dem 'National Commission for Human Development' (NCHD), im Nordwesten Pakistans und direkt in Punjab und Sindh zusammen. Humanity First hat bereits 500 Familienzelte, kistenweise Wolldecken, Eimer, Planen, Schuhe und chirurgisches Material verteilt.
Zudem wurden vom WorldWaterWorks aus England 350 sogenannte „Aquaboxes“ zur Verfügung gestellt, und bereits in die betroffen Gebiete verteilt. Jede dieser Box enthält wichtige Utensilien wie Bsp. Wasseraufbereitungskits, Werkzeuge, sanitäre Utensilien, Taschenlampen, Handtücher, Geschirr etc. Außerdem kann die Box zusammen mit Entkeimungstabletten als Wasserspeicher genutzt werden. All diese Utensilien sind nach solch einer Katastrophe unentbehrlich und helfen den Betroffenen in einer vorübergehenden Unterkunft zurechtzukommen. Das Humanity First Team Pakistan schult die Betroffenen im Umgang mit dem Inhalt dieser Box. Unserem Verteilungsteam zufolge hat das Hochwasser in Taru Jabba, nähe Peshawar, die 4-Meter-Marke überschritten und dutzende Häuser zerstört.
Es wurden bereits Hilfsgüter nach Dera Ismail Khan, Taunsa, Dera Ghazi Khan, Pabbi und Muzaffargarh verschickt. Außerdem bereitet das lokale Team zurzeit Pakete mit haltbaren Lebensmitteln für die vertriebenen Familien vor. 400 Familien wurden bereits mit zwei Lastwagen, voll beladen mit Nahrungsmitteln, versorgt. Humanity First Pakistan plant für die kommenden drei Monate die wöchentliche Verteilung von Essenspaketen für 550 Familien (circa 3.000 Menschen) in Pujab, Sindh, und im Nordwesten Pakistans.
Außerdem unterhält ein HF-Ärzte-Team drei Medical-Camps und versorgt dabei täglich 200 Patienten. Eine ernsthafte Bedrohung stellt nun die Verbreitung von Cholera, Malaria, Durchfall und anderer Krankheiten wie das Denguefieber, Masern, Kinderlähmung und Krätze dar. Bereits 36.000 Diarrhöfälle wurden bereits registriert. Unser medizinisches Team versorgt bereits geringfügige Verletzungen und Krankheiten; die Verteilung von Mückennetzen, Wasseraufbereitungssätzen sowie medizinischer Vorsorgepakete ist in Planung.
Anfänglich war die Versorgung für rund 10.000 Menschen geplant, aber das ohnehin sehr verheerende Ausmaß der Katastrophe nimmt immer weiter zu und bringt mehr und mehr Bedürftige hervor. Daher wird in der Rehabilitationsphase für die nächsten 6 Monate der Einsatz von Handwasserpumpen und sicheren Unterkünften geplant.
Die Situation vor Ort ist schrecklich, und mit dem zunehmenden Ausmaß der Zerstörung und der Ausbreitung von Krankheiten, werden Gelder dringend benötigt. Ihre Spende kann folgende Wege einschlagen:
- 280 € kostet der Bau einer Handpumpe in einem Dorf
- 12 € kostet ein Lebensmittelpaket für eine Familie für einen Versorgungszeitraum von fünf Wochen
- 10 € kostet ein Präventionskit mit einem Mückennetz
Spenden Sie bitte großzügig auf unser Konto, online oder bei Ihrem lokalen HF-Vertreter.
Flut in Pakistan
Update: 10. August 2010
Die Flut in ganz Pakistan wird von Tag zu Tag schlimmer. 14 Millionen Menschen sind nun betroffen und mindestens 1.600 umgekommen. Von diesen brauchen 6 Millionen dringend etwas zu essen. Viele haben seit 10 Tagen nichts mehr gegessen. Die betroffenen Gebiete gehen von Khyber-Pakhtunkhwa im Norden bis nach Sindh im Süden über ein Gebiet das 1050 km lang ist. Über 320.000 Häuser wurden zerstört. Viele der Berggebiete sind von den Straßen völlig abgeschnitten und nur der gelegentliche Armee Hubschrauber ist in der Lage durch zukommen. Gemäß den letzten UN Informationen sind die betroffenen Menschen wie folgt verteilt: Punjab (8 Millionen), Khyber Pakhtunkhwa (4,7 Millionen), Sind (1 Million), Balochistan (273.000), Andere (32.000).
Humanity First Pakistan arbeitet rund um die Uhr mit der National Commission for Human Development (NCHD) und hat bisher über 430 Familienzelte verteilt, dazu Decken, Kisten mit Haushaltsgegenständen - Eimer eingeschlossen, Bettlaken und Schuhe sowie eine Auswahl an chirurgischen Artikeln. Über 200 "Wasserüberlebenskisten" wurden von WorldWaterWorks bereitgestellt und wurden von England aus versandt. Eine zweite Sendung sendung wird in Laufe der Woche folgen. Das pakistanische HF Team hat in den vergangenen 5 Tagen hunderte Arbeitsstunden investiert um die Lieferungen bis in die betroffenen Gebiete zu bringen.
Die Lieferungen wurden nach Dera Ismail Khan, Taunsa, Dera Ghazi Khan und Muzaffargarh geschickt. Das lokale Team stellt des Weiteren Paktete mit unverderblichen Lebensmitteln zusammen, die für 1.000 Familien einen Monat lang ausreichen. Diese erste Lieferung reicht etwas für 10.000 Menschen, aber wir weiten unsere Bemühungen aus.
Es ist eine verzweifelte Situation, und mit den angeschwollenen Wasserständen wird die Infrastruktur zerstört, Verletzungen und Krankheiten nehmen zu und Durchfall verbreitet sich schnell. Bitte spenden Sie großzügig durch Ihren lokalen HF Vertreter oder auf unser Konto.
Hochwasser in Pakistan
Update: 7. August 2010
Die seit Ende Juli andauernden Monsunregen in Pakistan haben zu den großflächigsten Überschwemmungen seit 80 Jahren geführt. Inzwischen sind über 10 Millionen Menschen betroffen und mindestens 1.600 sind bereits ums Leben gekommen. Am meisten sind die Gebiete in Khyber-Pakhtunkhwa, FATA und in den Provinzen Punjabs betroffen. Nun hat das stetig steigende Hochwasser auch Sindh erreicht. Beinahe die Hälfte des Landes ist vom Hochwasser betroffen und Berichten zu Folge sind inzwischen 252.000 Häuser zerstört bzw. schwer beschädigt. Ein pakistanischer Humanity First Arzt vor Ort berichtet, dass „das Ausmaß der Verwüstung beispiellos“ ist.
Humanity First Pakistan arbeitet mit der National Commission for Human Development (NCHD [eine öffentlich-private Partnerschaft für die Mobilisierung internationaler Ressourcen für den menschlichen Fortschritt]) zusammen und hat bisher mehr als 175 Zelte, sowie Matratzen, Decken, Matten, Schaufeln und Schuhe über Islamabad an Notunterkünften verteilt. Über 200 in Vereinten Nationen abgefertigte ‚Water-Survival‘-Kisten wurden von WorldWaterWorks verteilt. Die Kisten werden in die Nähe von Multan nach Dera Ismail Khan und Muzaffargarh verschickt. Das lokale Team bereitet zurzeit auch Lebensmittelpakete vor, durch die 1.000 Familien über einen Zeitraum von einem Monat versorgt werden können. Der erste Versand wurde für rund 6.000 Menschen angefertigt, es wird aber erwartet, dass der Umfang der Versände in den nächsten Tagen erhöht werden muss.
Die Situation ist schrecklich und mit den steigenden Pegelständen, der Zerstörung der Infrastruktur und dem Ausmaß der Verletzungen und Krankheiten steigt die Sorge, dass vor allem vom Wasser übertragene Krankheiten nun beginnen sich rapide auszubreiten. Spenden Sie bitte großzügig an Ihrem lokalem HF-Vertreter.







Ausmaß der Katastrophe
Nahezu 21 Millionen Menschen waren von der heftigen Monsun-Überschwemmung betroffen. Und noch immer sind Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen und müssen in provisorischen Unterkünften leben, weil über 1,8 Millionen Häuser zerstört wurden.
Hilfeleistung
Um die Menschen in Sindh, Balochistan, Punjab und in den Gebieten um Peshawar mit Hilfsgütern zu versorgen, hat HF Verteilungszentren in Karachi, Faisalabad und Islamabad errichtet, von wo täglich Konvoys in die oben genannten Gebiete verschickt werden. Die dabei benutzen Routen zurzeit repariert. Wöchentlich werden 20 Tonnen Nahrungsmittel in Form von 20 Kilogramm schweren Familienpaketen verteilt. Somit konnten den Familien bis jetzt 140 Tonnen Nahrungsmittel zugestellt werden. Darüber hinaus wurden auch Zelte, Decken, Bettwäsche, Besteck, der häuslicher Bedarf, sowie Handtücher und Eimer an mehr als 12.000 Menschen verteilt. Abgelegene Gebiete, die mit normalen Fahrzeugen nicht zu erreichen sind, wurden mit Traktoren versorgt.
Die beliebten Geschenkpakete wurden an 2.480 Zwölfjährige in drei pakistanischen Gebieten verteilt.
Wasserversorgung und Sanitäranlagen
Trinkwasser und Sanitäranlagen bleiben das Hauptproblem in Pakistan. Daher hat HF ca. 800 Wasserfilteranlagen mit Anleitungen auf Urdu (Landessprache Pakistans) gespendet. Einige Dorfbewohner wurden vom HF-Personal im Umgang mit den Anlagen geschult. Dadurch konnte sichergestellt werden, dass die Dorfbewohner für die kommenden zwölf Monate mit sauberem Trinkwasser versorgt sind. In den nächsten drei Wochen werden noch einige hundert Anlagen gespendet.
Darüber hinaus wurden 2.300 Wasserfilterstrohalme (Life-Straws) verteilt, welche den Leuten ermöglichen, verschmutztes Wasser aus Flüssen und anderen Quellen zu trinken. Diese sind vor allem bei Kindern besonders populär. Auch wurden Hygiene-Kits verteilt, insbesondere für die Frauen in den Notunterkünften Lagern, und Latrinen wurden für sie montiert.
Medizinische Versorgung
Dutzende von Medical-Camps werden von lokalen HF-Ärzten durchgeführt, besonders in Gilgit, Sindh, in nordwestlichen Gebieten und im Süden Punjabs. Bis jetzt konnten über 16.000 Patienten behandelt werden. In Gilgit wurde HF dauerhaft die Möglichkeit angeboten, Camps für die nächsten drei Monate zu organisieren. In den letzten vier Wochen wurden Camps in Larkhana, Gilgit, Dera Ghazi Khan, Muzaffargarh und Balochistan organisiert. Außerdem, hat das Team 1.100 Moskitonetze verteilt, und weitere sind schon bestellt um die Ausbreitung von Malaria zu verhindern.
Zusammenfassung der Katastrophenhilfe
Humanity First verschickt Bargeld, Medikamente, haltbare Nahrungsmittel, Zelte und Decken aus Nordamerika, Europa und dem Nahen Osten nach Pakistan. Bis jetzt ist HF im Stande gewesen mehr als 53.100 Menschen im ganzen Land zu helfen.
Pläne für die Rehabilitationsphase
Weil die Jahreszeit sich ändert, hat HF jetzt die nächste Rehabilitationsphase eingeläutet. Diese Beinhaltet die Unterstützung der Landwirte durch Zustellung von Samen, Dünger und Traktoren. Dadurch wird ihnen die Bebauung von 1.500 Acker Land ermöglicht.
Vielen Gemeinden mangelt es noch am Zugang zum Trinkwasser, da ihre Handpumpen durch die Überschwemmungen fortgerissen wurden. HF ist dabei, 100 Handpumpen einzurichten, um ländliche Gemeinden in verschiedenen Gebieten zu unterstützen. Schließlich organisiert HF die Sanierung und Restaurierung von 20 Schulen und plant die Gründung von mehr als 200 Familiengemeinschaften. Dieser Einsatz wird noch sechs Monate andauern.
Update: 15. September 2010
Das Ausmaß der Tragödie um die Flut in Pakistan bereitet sich immer noch weiter aus. Die Zahl der Todesopfer ist auf 1.838 gestiegen, die Zahl der Verletzten auf 2.785 und erschreckende 20,55 Millionen Menschen sind betroffen. Über 1,85 Millionen Häuser wurden zerstört oder schwer beschädigt und Millionen von Menschen befinden sich in Lagern. Die Temperaturen in den Lagern werden langsam mehr erträglicher aber immer noch steigen sie des Öfteren bis zu 35 Grad. Die Angst gilt für die nördlichen Gebiete, die bald Schneefällen und einen starken Rückgang der Temperaturen entgegen werden und als Folge werden viele Dörfer von der Hilfe abgeschnitten sein.
Humanity First Pakistan hat ein Team von über 200, die in betroffenen Gebieten im ganzen Land arbeiten, wie in Rajanpur, Dera Ghazi Khan, Muzaffargarh, Layyia, Jacobabad, Jhang, Belutschistan, Larkana, Noushehra Firoz, Peshawar, Ghazir, Gilgit und im Swat- Tal. Anhören Humanity First hat über 3.000 Familien im ganzen Land mit Lebensmittel-Pakete versorgt und mit 1.100 Zelte, 1.000 Decken und Schlafsäcken, 622 Wasser Überlebens-Boxen, 2.300 Wasser Strohhalme, 1.280 Handtücher, 1.000 Moskitonetze, 820 große Säcke mit Reis und Mehl, Hunderte von Hygiene-und Hausbedarfs- Ausrüstungen und insgesamt wurden mehr als 68 Tonnen Nahrungsmittelhilfe überreicht.
Letzte Woche verteilte HF 2.000 Geschenkpakete an Kinder unter 12 Jahren rund um Peshawar und südlichen Punjab. Die Geschenke enthalteten Spielzeug und Gemeinschaftsspiele, Nahrungsmittel, eine Trinkflasche und Lebensmittel-Box sowie Lehrmaterialien. Die Reaktion der Kinder auf die Geschenke war sehr emotional geprägt und erweckte ein Lächeln bei den Kindern, die unter eingeschränkten und heißen Bedingungen im ganzen Land litten.
HF hat medizinische Camps im Punjab und im Nord-Westen errichtet. Das medizinische Team beschäftigt sich mit leichten Verletzungen, Impfungen und führt Kontrolle über Krankheiten. Die kürzlich errichteten Camps befinden sich in der Provinz Sindh und Gilgit Baltistan. Soweit hat unser Team in 40 Lagern 9.708 Patienten geholfen. Insgesamt wurden bisher 37.168 Menschen in Pakistan geholfen.
Letztes Update über das Hochwasser in Pakistan hier als PDF (auf Englisch)
Update: 27. August 2010
Hochwasser in Pakistan
Update: 25. August 2010
20 Mio. Menschen sind von dem anhaltenden Hochwasser in Pakistan betroffen und 20% der Fläche des Landes sind inzwischen komplett überflutet. 3,5 Mio. Kinder sind dringend auf Nahrung und medizinische Versorgung angewiesen, um nicht an Unterernährung oder an Krankheiten, die vom Wasser übertragen werden, zu erkranken. Zudem steigt die Anzahl der infektiösen Krankheitsfälle erschreckend schnell: dem aktuellen UN-Bericht zu Folge wurden bereits 204.040 akute Diarrhöfälle, 263.356 Hauterkrankungen und 204.647 akute Atemwegserkrankungen registriert. Da es an sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen fehlt, wird nun eine Epidemie ausbrechen!
Humanity First Pakistan hat ein 200-köpfiges Team vor Ort, das in den Gebieten Rajanpur, Dera Ghazi Khan, Muzaffargarh, Layyia, Jacobabad, Jhang, Nord- Balochistan, Peshawar und Swat aktiv ist.
Zudem hat HF hunderte Zelte, ‘Aquaboxes’, Essenspakete für über 500 Familien, tausende Decken, Hygiene-Kits und andere Güter nach Pakistan verschickt. Weitere Lieferungen, bestehend aus Zelten, Cholera-Kits, Wasserreinigungstabletten, Decken und Wasserfiltern aus Europa und Nord-Amerika sind auf dem Weg nach Pakistan.
Außerdem werden besonders nahrhafte Proteinkekse und Milchpulver dringend benötigt. Letzteres wegen dem immensen Viehverlust in Pakistan, wodurch die Milch zu einem knappen und kostbaren Gut geworden ist. Die nahrhaften Proteinkekse werden vor allem für Kinder und Schwangere benötigt.
Da Pakistan ein muslimischer Staat ist, wird auch dort Mitte September das Eid-Fest gefeiert. HF verpackt zusätzlich zu den Hilfsgütern kleine Geschenktüten um den Kindern, die von diesem schrecklichen Ereignis betroffen sind, an diesem besonderen Tag eine Freude zu bereiten.
Durch die etlichen Medical-Camps vor Ort konnten die medizinischen HF-Teams, bestehend aus lokalen Ärzten, 3.500 Patienten behandeln. Zudem wurden von HF und seinen Partnern Hilfsgüter im Wert von 400.000$ (315.000€) nach Pakistan verschickt, wodurch 15.000 Menschen geholfen werden konnte. Spenden Sie bitte weiterhin großzügig auf unser Konto, online oder bei Ihrem lokalen HF-Vertreter.
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Hochwasser in Pakistan
Update: 18. August 2010
Mittlerweile sind 20% der Oberfläche Pakistans überschwemmt und 20 Millionen Menschen sind unmittelbar vom Hochwasser betroffen. Sechs Millionen Menschen, darunter 3,5 Millionen Kinder, sind dringend auf Nahrungsmittel und medizinische Versorgung angewiesen und stark gefährdet an Unterernährung oder an Krankheiten, die vom Wasser übertragenen werden, zu erkranken.
Humanity First Pakistan ist in den nordwestlichen Gebieten Pakistans, vor allem in Punjab und Sindh, aktiv. Das Team hat dort an über 500 Familien Zelte, kistenweise Wolldecken, Haushaltswaren, also Eimer, Laken und Schuhe und zahlreiches chirurgisches Bedarf verteilt.
In Großbritannien wurden zudem 350 sogenannte „Aquaboxes“ von WorldWaterWorks zur Verfügung gestellt und in die betroffene Gebiete verschickt. Von einem deutschen Partner wurden im Wert von 40.000$ 1 Millionen Tabletten für die Trinkwasseraufbereitung, 10.000 'Cholerakits', sowie 200 Decken gespendet. Andere Partner haben Humanity First bei der Verteilung der Güter und durch Sachspenden unterstützt. Wir bedanken uns recht herzlich bei allen!
Zwei mit Hilfsgütern beladene Lastwagen wurden für die Versorgung von 400 Familien bereits nach Dera Ismail Khan und Rajanpur verschickt. Nun plant Humantiy First Pakistan für die nächsten drei Monate wöchentlich Essenspakete an 3000 Menschen zu verteilen.
Das HF-Ärzte-Team vor Ort unterhält zur Zeit Medical-Camps. Besorgniserregend ist die Verbreitungsgefahr von Cholera, Malaria, Durchfall und anderer Krankheiten, wie das Denguefieber, Masern, Kinderlähmung und Krätze. Unser medizinisches Team versorgt bereits geringfügige Verletzungen und Krankheiten, aber die Verteilung von Mückennetzen, Wasseraufbereitungssätzen sowie medizinischen Vorsorgepaketen ist in Planung. Anfänglich wird die Versorgung von rund 10.000 Menschen in angriff genommen.
Spenden Sie bitte großzügig auf unser Konto, online oder bei Ihrem lokalen HF-Vertreter.
Hochwasser in Pakistan
Update: 17.08.10
Laut Angaben des Premierminister Pakistans, Yusuf Gilani, sind bereits 20 Millionen Menschen von dem Hochwasser in Pakistan betroffen. Außerdem gibt es 1.600 Tote und 1.588 Verletzte. Mehr als 722.000 Häuser wurden zerstört, oder schwer beschädigt.
Humanity First Pakistan arbeitet rund um die Uhr mit dem Ministerium für Entwicklung, dem 'National Commission for Human Development' (NCHD), im Nordwesten Pakistans und direkt in Punjab und Sindh zusammen. Humanity First hat bereits 500 Familienzelte, kistenweise Wolldecken, Eimer, Planen, Schuhe und chirurgisches Material verteilt.
Zudem wurden vom WorldWaterWorks aus England 350 sogenannte „Aquaboxes“ zur Verfügung gestellt, und bereits in die betroffen Gebiete verteilt. Jede dieser Box enthält wichtige Utensilien wie Bsp. Wasseraufbereitungskits, Werkzeuge, sanitäre Utensilien, Taschenlampen, Handtücher, Geschirr etc. Außerdem kann die Box zusammen mit Entkeimungstabletten als Wasserspeicher genutzt werden. All diese Utensilien sind nach solch einer Katastrophe unentbehrlich und helfen den Betroffenen in einer vorübergehenden Unterkunft zurechtzukommen. Das Humanity First Team Pakistan schult die Betroffenen im Umgang mit dem Inhalt dieser Box. Unserem Verteilungsteam zufolge hat das Hochwasser in Taru Jabba, nähe Peshawar, die 4-Meter-Marke überschritten und dutzende Häuser zerstört.
Es wurden bereits Hilfsgüter nach Dera Ismail Khan, Taunsa, Dera Ghazi Khan, Pabbi und Muzaffargarh verschickt. Außerdem bereitet das lokale Team zurzeit Pakete mit haltbaren Lebensmitteln für die vertriebenen Familien vor. 400 Familien wurden bereits mit zwei Lastwagen, voll beladen mit Nahrungsmitteln, versorgt. Humanity First Pakistan plant für die kommenden drei Monate die wöchentliche Verteilung von Essenspaketen für 550 Familien (circa 3.000 Menschen) in Pujab, Sindh, und im Nordwesten Pakistans.
Außerdem unterhält ein HF-Ärzte-Team drei Medical-Camps und versorgt dabei täglich 200 Patienten. Eine ernsthafte Bedrohung stellt nun die Verbreitung von Cholera, Malaria, Durchfall und anderer Krankheiten wie das Denguefieber, Masern, Kinderlähmung und Krätze dar. Bereits 36.000 Diarrhöfälle wurden bereits registriert. Unser medizinisches Team versorgt bereits geringfügige Verletzungen und Krankheiten; die Verteilung von Mückennetzen, Wasseraufbereitungssätzen sowie medizinischer Vorsorgepakete ist in Planung.
Anfänglich war die Versorgung für rund 10.000 Menschen geplant, aber das ohnehin sehr verheerende Ausmaß der Katastrophe nimmt immer weiter zu und bringt mehr und mehr Bedürftige hervor. Daher wird in der Rehabilitationsphase für die nächsten 6 Monate der Einsatz von Handwasserpumpen und sicheren Unterkünften geplant.
Die Situation vor Ort ist schrecklich, und mit dem zunehmenden Ausmaß der Zerstörung und der Ausbreitung von Krankheiten, werden Gelder dringend benötigt. Ihre Spende kann folgende Wege einschlagen:
* 280 € kostet der Bau einer Handpumpe in einem Dorf
* 12 € kostet ein Lebensmittelpaket für eine Familie für einen Versorgungszeitraum von fünf Wochen
* 10 € kostet ein Präventionskit mit einem Mückennetz
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Flut in Pakistan
Update: 10. August 2010
Die Flut in ganz Pakistan wird von Tag zu Tag schlimmer. 14 Millionen Menschen sind nun betroffen und mindestens 1.600 umgekommen. Von diesen brauchen 6 Millionen dringend etwas zu essen. Viele haben seit 10 Tagen nichts mehr gegessen. Die betroffenen Gebiete gehen von Khyber-Pakhtunkhwa im Norden bis nach Sindh im Süden über ein Gebiet das 1050 km lang ist. Über 320.000 Häuser wurden zerstört. Viele der Berggebiete sind von den Straßen völlig abgeschnitten und nur der gelegentliche Armee Hubschrauber ist in der Lage durch zukommen. Gemäß den letzten UN Informationen sind die betroffenen Menschen wie folgt verteilt: Punjab (8 Millionen), Khyber Pakhtunkhwa (4,7 Millionen), Sind (1 Million), Balochistan (273.000), Andere (32.000).
Humanity First Pakistan arbeitet rund um die Uhr mit der National Commission for Human Development (NCHD) und hat bisher über 430 Familienzelte verteilt, dazu Decken, Kisten mit Haushaltsgegenständen - Eimer eingeschlossen, Bettlaken und Schuhe sowie eine Auswahl an chirurgischen Artikeln. Über 200 "Wasserüberlebenskisten" wurden von WorldWaterWorks bereitgestellt und wurden von England aus versandt. Eine zweite Sendung sendung wird in Laufe der Woche folgen. Das pakistanische HF Team hat in den vergangenen 5 Tagen hunderte Arbeitsstunden investiert um die Lieferungen bis in die betroffenen Gebiete zu bringen.
Die Lieferungen wurden nach Dera Ismail Khan, Taunsa, Dera Ghazi Khan und Muzaffargarh geschickt. Das lokale Team stellt des Weiteren Paktete mit unverderblichen Lebensmitteln zusammen, die für 1.000 Familien einen Monat lang ausreichen. Diese erste Lieferung reicht etwas für 10.000 Menschen, aber wir weiten unsere Bemühungen aus.
Es ist eine verzweifelte Situation, und mit den angeschwollenen Wasserständen wird die Infrastruktur zerstört, Verletzungen und Krankheiten nehmen zu und Durchfall verbreitet sich schnell. Bitte spenden Sie großzügig durch Ihren lokalen HF Vertreter oder auf unser Konto.
Hochwasser in Pakistan
Update: 7. August 2010
Die seit Ende Juli andauernden Monsunregen in Pakistan haben zu den großflächigsten Überschwemmungen seit 80 Jahren geführt. Inzwischen sind über 10 Millionen Menschen betroffen und mindestens 1.600 sind bereits ums Leben gekommen. Am meisten sind die Gebiete in Khyber-Pakhtunkhwa, FATA und in den Provinzen Punjabs betroffen. Nun hat das stetig steigende Hochwasser auch Sindh erreicht. Beinahe die Hälfte des Landes ist vom Hochwasser betroffen und Berichten zu Folge sind inzwischen 252.000 Häuser zerstört bzw. schwer beschädigt. Ein pakistanischer Humanity First Arzt vor Ort berichtet, dass „das Ausmaß der Verwüstung beispiellos“ ist.
Humanity First Pakistan arbeitet mit der National Commission for Human Development (NCHD [eine öffentlich-private Partnerschaft für die Mobilisierung internationaler Ressourcen für den menschlichen Fortschritt]) zusammen und hat bisher mehr als 175 Zelte, sowie Matratzen, Decken, Matten, Schaufeln und Schuhe über Islamabad an Notunterkünften verteilt. Über 200 in Vereinten Nationen abgefertigte ‚Water-Survival‘-Kisten wurden von WorldWaterWorks verteilt. Die Kisten werden in die Nähe von Multan nach Dera Ismail Khan und Muzaffargarh verschickt. Das lokale Team bereitet zurzeit auch Lebensmittelpakete vor, durch die 1.000 Familien über einen Zeitraum von einem Monat versorgt werden können. Der erste Versand wurde für rund 6.000 Menschen angefertigt, es wird aber erwartet, dass der Umfang der Versände in den nächsten Tagen erhöht werden muss.
Die Situation ist schrecklich und mit den steigenden Pegelständen, der Zerstörung der Infrastruktur und dem Ausmaß der Verletzungen und Krankheiten steigt die Sorge, dass vor allem vom Wasser übertragene Krankheiten nun beginnen sich rapide auszubreiten. Spenden Sie bitte großzügig an Ihrem lokalem HF-Vertreter.
