
Beninreise Oktober 2010
Zum zweiten Mal in diesem Jahr ist das deutsche Humanity First Team am 01. Oktober 2010 im Rahmen des Projektes 'Disaster Relief' nach Benin gereist, um der dortigen Bevölkerung vor allem per Medical Camps medizinische Hilfe zukommen zu lassen.
Als das erste Team, bestehend aus dem Vorsitzenden von Humanity First Deutschland e.V., Hrn. Mohammad Zubair, dem 2. stellvertretenden Vorsitzenden Hrn Tariq Arif, dem Arzt Hrn. Dr. Amer Imran und Hrn. Qammar Sultan (Projektplanung) am 1. Oktober in Benin eintraf, wurde es von der dortigen Regierungssprecherin Fr. Grace Lawani über die tatsächlichen Ausmaße der Überschwemmungen, welche das Land Benin kürzlich heimgesucht hatten informiert, wobei zunächst Katastrophenhilfe eigentlich nicht als ein Schwerpunkt der Reise geplant war. Nachdem wir uns einen ersten Überblick von der Sachlage gemacht hatten, begannen wir mit unserem kurzfristig geplanten Katastropheneinsatz. Diese Flut war die schlimmste seit 1960, zwei Drittel des Landes wurden in Mitleidenschaft gezogen. Somit wurde die Reise, für die zunächst ‚nur‘ chirurgische Camps, Medical- und Eye- Camps geplant waren, kurzfristig so umstrukturiert, dass den Flutopfern auf bestmögliche Weise geholfen werden konnte.
Das zweite Team, bestehend aus dem 1. stellvertretenden Vorsitzenden, Hr. Muhammad H. Härter, Fr. Susan Winkler( Ärztin und Medical Director von HF Deutschland) , Hr. Dr. Hain (Chefarzt Krankenhaus, Groß-Umstadt), 2 weiteren Ärztinnen, Fr. Dr. Schießer, Fr. Dr. Aynur und dem Medizinstudenten Hr. Wjahat Waraich, folgte am 03. Oktober.
In der rund zweiwöchigen Reise arbeitete das elfköpfige Team unermüdlich um folgendes zu leisten:
Das Team verteilte an fünf verschiedenen Orten 65 Tonnen Nahrungsmittel, darunter Mais, Reis und Öl. Um möglichst effiziente Hilfeleistung zu ermöglichen, wurde die gesamte Nahrungsmittelspende vor Ort käuflich erworben, wodurch auch die lokale Wirtschaft unterstützt werden konnte. Um die Hilfe gezielt einzusetzen, wurde sich mit Regierung und örtlichen Organisationen besprochen, um genau abschätzen zu können, wie viel Hilfe an den jeweiligen Orten benötigt wurde.
Außerdem wurden v.a. die Flutopfer medizinisch versorgt. In mehreren Medical Camps kümmerte sich Humanity First um die Betroffenen. Weitere Infos zu dieser Reise, siehe Visceralchirurgisches Camp, Benin
